Rechtsanwaltsvergütung

Der Vergütungsanspruch der Rechtsanwälte ist gesetzlich geregelt im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Vergütung wird im wesentlichen von dem Gegenstandswert und dem Umfang der Tätigkeit bestimmt. Je nach Verlauf des Verfahrens können mehrere und verschiedene Gebühren  entstehen. Eine Einschätzung des Kostenrisikos kann im Rahmen der Erstberatung erfolgen.

Alternativ ist jedoch auch eine Abrechnung auf Basis einer Honorarvereinbarungen möglich. Es kommt sowohl die Vereinbarung eines Zeithonorars als auch die Vereinbarung eines Pauschalhonorars in Betracht. Durch den Abschluss einer Honorarvereinbarung soll eine angemessene Relation zwischen dem Honorar und dem Wert unserer Dienstleistung erreicht werden.

Erstberatung

Bei einer Erstberatung nehmen wir gemeinsam mit Ihnen den Sachverhalt auf und besprechen die Rechtslage und Ihre Handlungsmöglichkeiten. Für ein Erstberatungsgespräch fallen Gebühren bis zu 190 € netto an. Sollte im Anschluss an die Beratung unser Tätigwerden in derselben Angelegenheit erforderlich werden, so wird die Beratung nicht gesondert abgerechnet.
 

Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, können die Kosten von dieser übernommen werden. Je nach Vereinbarung im Versicherungsvertrag kann es sein, dass für bestimmte Rechtsgebiete keine Deckung besteht. So versichern die meisten Anbieter keine Fälle im Familien- und Erbrecht oder es besteht eine Deckelung. Auch die Kostenübernahme für die Verteidigung in Strafsachen hängt oft davon ab, welcher Vorwurf gemacht wird. Delikte, die nur vorsätzlich begangen werden können, sind regelmäßig nicht versichert. Überprüfen Sie im Zweifel Ihren Vertrag oder wenden Sie sich vorab an Ihre Rechtsschutzversicherung.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Wenn Sie ein rechtliches Problem haben, die Kosten für die Beratung oder Prozessführung aber nicht selbst zahlen können, gibt es die Möglichkeit, Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht zu beantragen. Wenn diese gewährt wird, werden die Kosten für die Beratung bzw. die Gerichtskosten und die des eigenen Anwalts überwiegend von der Staatskasse getragen. Im Fall der Prozesskostenhilfe hängt die Bewilligung neben den wirtschaftlichen Verhältnissen der Antragsteller auch von den Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung ab. 

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